Im Jahre 1970 fanden auf der Versammlung am 09. Mai Neuwahlen für den Vorstand statt. Stellvertretender Vorsitzender wurde Hans-Josef Schleß, 1. Kassierer blieb Johann Kiwitt jun. und neuer zweiter Schriftführer wurde Helmut Heistermann. Wichtig zu erwähnen ist, dass die Verlegung des Preis- und Vogelschießens auf den Sonntag vor dem eigentlichen Kirmes- und Schützenfest mit großer Mehrheit abgelehnt wurde. Der Vorstand war damals noch mit schwarzem Anzug und Zylinder ausgerüstet. Im Jahre 1971 wurde das neue Diadem für die Königin angeschafft. Der jetzige Kaiser Lambert Laakmann und seine Ehefrau Elisabeth geborene Giesen bildeten das Königspaar. In den folgenden Jahren stand der Verein wegen Schließung des Heidekrugs plötzlich ohne ein Vereinslokal in Menzelen-West da. So musste man nach Menzelen-Ost ausweichen. Aus diesem Grund konnte die Jahreshauptversammlung 1973 erst im Mai im Saal der Gaststätte Arntz in Menzelen-Ost stattfinden. Obwohl Josef Arntz nun unser neuer Festwirt war, wurde im Oktober zum Schützenfest das Zelt weiterhin am Heidekrug aufgebaut. Auf der Versammlung am 13. Okt. 1973 wurde reichlich diskutiert über den neuen Standort der Vogelstange. Die alte Vogelstange war reparaturbedürftig und musste ersetzt werden. Zur Diskussion standen die Plätze am Heidekrug, die Dreieckspitze Weststraße / Heidestraße und die Wiese bei Johann Kiwitt. Die Schützen stimmten für die Wiese bei Johann Kiwitt. Es wurde vereinbart dort auch einen Unterstand zu erstellen.

Im Jahre 1974, genau gesagt am 02. März, wurde der damalige 2. Vorsitzende Hans-Josef Schleß von der Versammlung zum neuen Präsidenten gewählt. Er wurde Nachfolger von Fritz Ullenboom, der den Verein von 1965 an geführt hatte. Am 2. Juni 1974 nahm der Bürgerschützenverein Menzelenerheide an dem Umzug in Alpen zur 900-Jahr-Feier teil. 1975 erhielt der Zeltverleiher Wilhelm Evers aus Budberg den Vertrag, den Bau eines Zeltes und den Ausschank zu übernehmen. Diese Änderung wurde notwendig, da im Heidekrug kein Vereinswirt aktiv war. Im gleichen Jahr spielte die jetzige Kapelle „The Moonlights“ am Sonntagabend zum Tanze auf, für Montag und Dienstag war die Kapelle Aldenkott verpflichtet. Auch begleitete der Musikverein Menzelen das Kirmes und Schützenfest. Im Jahre 1975 wurden im Heidekrug ein Schießraum und ein Versammlungsraum von Mitgliedern des Vereins erstellt. Das Material wurde teilweise von der Fa. Gietmann zur Verfügung gestellt. Ebenfalls wurde das Eintrittsalter für Jugendliche auf 16 Jahre herabgesetzt, der Beitrag sollte die Hälfte des regulären Beitrages betragen. Auf der Versammlung im Febr. 1976 wurde der Ankauf von Schützenjacken (alte Polizeiuniformen) beschlossen. Diese Jacken kosteten 40,00 DM und jeder Schütze musste die Kosten selbst tragen. Diese Anschaffung hat das Erscheinungsbild des Bürgerschützenvereins Menzelenerheide sehr positiv geprägt. Im Jahre 1976 nahm der Bürgerschützenverein Menzelenerheide unter Leitung von Norbert Knermann am Rosenmontagszug in Menzelen-Ost teil.  Am 31. Juli 1976 fand das erste Sommerfest auf der Wiese bei Johann Kiwitt statt. Der Erlös dieses Festes war für die Kinderbelustigung im Oktober des Jahres und für den Karnevalswagen 1977 gedacht. 1976 hatte der Verein eine Mitgliederzahl von 215. Im Jahre 1978, zum Anlass des 100-jährigen Bestehens des Vereins, wurde ein Festausschuss gegründet. Ihm gehörten an: Hans Schramm, Helmut Heistermann, Fritz Löhle, Manfred Löhle, Karl Karmann, Hermann Gubela und Hans-Günter Kuczkowiak. Gleichfalls wurde beschlossen, dass zur Silberhochzeit dem Vereinsmitglied und seiner Gattin ein Präsent überreicht werden soll. Diese Geste ist bis heute fester Bestandteil unseres Vereinslebens. Im Jahre 1978 fand das Preis- und Königsschießen am Samstagnachmittag vor dem Kirmes- und Schützenfestsonntag statt. Es goss in Strömen, so dass die Schützen mit dem Bus zur Schießwiese von Johann Kiwitt gebracht werden mussten. Thema in der Versammlung nach dem Kirmes und Schützenfest war die Heizung im Festzelt.

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